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Prof. Michael Haist ist neuer Professor für Werkstoffe am IWB

20. Januar 2026 /

Prof. Dr.-Ing. Michael Haist übernimmt die Leitung des Instituts für Werkstoffe im Bauwesen und die Geschäftsführung der MPA, Universität Stuttgart

Prof. Dr.-Ing. Michael Haist übernimmt die Leitung des IWB und der MPA, Universität Stuttgart

Zum 01. Oktober 2025 hat Prof. Dr.-Ing. Michael Haist den Dienst als geschäftsführender Direktor der MPA Universität Stuttgart und Professor für Werkstoffe im Bauwesen angetreten. Die MPA Universität Stuttgart und das IWB heißen Prof. Haist herzlich willkommen und wünschen ihm einen erfolgreichen Start, viel Freude an der gemeinsamen Arbeit und großen Erfolg in Stuttgart.

Mit Prof. Michael Haist gewinnen das IWB und die MPA eine national und international ausgewiesene Persönlichkeit im Bauwesen. Er war zuletzt Professor für Baustoffe an der Leibniz Universität Hannover und ist unter anderem Vorsitzender des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb). Seine Arbeit steht beispielhaft für die enge Verzahnung von exzellenter Forschung, Normungsarbeit und praktischer Anwendung. Damit bringt er hervorragende Voraussetzungen mit, um die strategische Entwicklung beider Institute nachhaltig weiterzuführen.

Prof. Haist tritt die Nachfolge von Prof. Dr.-Ing. Harald Garrecht an, der nach langjährigem und äußerst verdienstvollem Wirken für das IWB und die MPA Universität Stuttgart im Jahr 2025 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Prof. Garrecht hat beide Institute über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt und ihre nationale wie internationale Sichtbarkeit entscheidend gestärkt. Mit dem Amtsantritt von Prof. Haist wird dieser erfolgreiche Weg konsequent fortgesetzt und zugleich strategisch weiterentwickelt.

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Prof. Dr.-Ing. Michael Haist

Zukunftsausrichtung Bauwesen unter neuer Leitung

Im Vorfeld des Amtsantritts von Prof. Haist fand ein zweitägiger Workshop zur strategischen Weiterentwicklung des Bauwesens an der MPA Universität Stuttgart statt. Die dort erarbeiteten Ergebnisse sowie die Empfehlungen der eingesetzten Arbeitsgruppen bilden eine zentrale Grundlage für die zukünftige Ausrichtung des Bereichs Bauwesen unter seiner Leitung.
Dabei knüpft Prof. Haist an die bereits erfolgreich eingeschlagene Strategie an, das Leistungsspektrum der MPA von der klassischen Materialprüfung hin zu einem starken Zusammenspiel aus exzellenter Forschung und praxisnaher Anwendung weiterzuentwickeln. Diese Ausrichtung stärkt sowohl die Position der MPA im Materialprüfmarkt als auch ihre Rolle als Innovations- und Forschungspartner für Wirtschaft und Wissenschaft, innerhalb der Universität Stuttgart ebenso wie auf europäischer Ebene.

Verzahnung mit dem Institut für Werkstoffe im Bauwesen (IWB)

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der weiteren Verzahnung des Instituts für Werkstoffe im Bauwesen (IWB) mit der MPA Universität Stuttgart. Beide Einrichtungen sind seit vielen Jahren eng miteinander verbunden und ergänzen sich ideal in Forschung, Lehre, Materialprüfung und industrieller Anwendung. Prof. Haist strebt an, diese Zusammenarbeit künftig noch intensiver zu gestalten, um Synergien zwischen grundlagenorientierter Forschung, angewandter Entwicklung und hoheitlicher Materialprüfung gezielt zu nutzen.

Ziel ist es, das Leistungsspektrum beider Einheiten gemeinsam weiterzuentwickeln und die MPA in enger Verbindung mit dem IWB als führenden Standort für Bauwerks- und Werkstoffforschung sowie als Innovationspartner für Wirtschaft und öffentliche Hand weiter zu stärken.

 

Verstärkung des Teams aus Hannover

Mit Prof. Haist wechseln zudem vier neue Mitarbeitende aus Hannover an das IWB und die MPA:

 M.Sc. Macielle Deiters, M.Sc. Sahar Mohammadi, Dr.-Ing. Mohamed Abubakar Ali und Dr.-Ing. Tobias Schack.

Dr. Abubakar Ali, der kürzlich erfolgreich seine Dissertation abgeschlossen hat, übernimmt die Position des Oberingenieurs am IWB. Über seine Promotion wurde bereits an anderer Stelle berichtet.

Mit ihrer fachlichen Expertise verstärken die neuen Kolleginnen und Kollegen die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit des IWB und der MPA und tragen zur weiteren Profilbildung des Bauwesens bei.

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