Leitbild

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Die Abteilung Befestigungs- und Verstärkungsmethoden des Instituts für Werkstoffe im Bauwesen kann als führende Forschungs- und Versuchseinrichtung weltweit kompetent, unabhängig und zielgerichtet alle Problemstellungen aus den Bereichen Befestigungs- und Verstärkungsmethoden im Bauwesen lösen und normativ umsetzen. Das IWB setzt dabei auf drei Säulen
 
1. Lehre und Ausbildung
2. theoretische Forschung
3. angewandte Forschung
 
 
Forschung und Versuche in der Befestigungstechnik
 
Seit 1982 besteht am Institut für Werkstoffe im Bauwesen eine Arbeitsgruppe Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Befestigungstechnik. Sie befasst sich schwerpunktmäßig mit den verschiedenen Befestigungselementen:
 
  • im ungerissenen und gerissenen Beton.
  • unter statischer, nichtruhender Belastung.
  • unter stoßartiger und schockartiger Belastung.
  • unter Brandbelastung.
  • unter seismischer Belastung.
  • als sicherheits- und nicht sicherheitsrelevante Befestigung.
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Die Kompetenz der Abteilung Befestigungs- und Verstärkungsmethoden ergibt sich aus einer jahrelangen Erfahrung und einer hervorragenden, auf die Befestigungstechnik zugeschnittenen, Versuchseinrichtung.  Es können alle mechanischen Analysen und Dauerhaftigkeitsuntersuchungen von Befestigungselementen in allen Baustoffen und Untergründen untersucht und bewertet werden. 
 
 
Finite Elemente Berechnungen in der Befestigungstechnik
 
Das Tragverhalten und insbesondere die Versagensmechanismen von Beton- und Stahlbetonbauteilen werden mit Hilfe der Methoden der Finiten Elemente untersucht. Dazu wurde ein Materialmodel (non-local microplane model) entwickelt, das das Verhalten von Beton unter beliebigen Dehnungszuständen sehr wirklichkeitsnah beschreibt. In Parameterstudien wird u.a. der Maßstabseffekt auf die Bruchlast von Beton- und Stahlbetonbauteilen sowie das Verhalten unter zyklischer Belastung und das Ausbruchverhalten von Befestigungselementen untersucht. Das Programm MASA© wurde in zahlreichen Benchmark Tests und in der Praxis evaluiert, so dass bei entsprechender Erfahrung realitätsnahe Ergebnisse erzielt werden. Das Programm wird durch Herrn Prof. Dr. Josko Ozbolt stets weiterentwickelt und verbessert.